Category: unterwegs

Jul 27 2009

Spielverderber

Gestern Abend hatte ich, Radiobremen4 sei Dank, die Möglichkeit, mir die Schiri-Doku Spielverderber im Programmkino Schauburg anzuschauen. Am Samstag saß ich im Auto und hörte Radio. Bremen4 machte Werbung für den Film und hatte für die Bremen-Premiere die Schauburg komplett gebucht. Karten gab es nur mit Glück und der richtigen Telefonnummer.

Was soll ich sagen, die Telefonnummer ist eh gespeichert und Glück hatte ich auch, aus Versehen…

Pünktlich um acht fand ich mich also mit meiner besseren Hälfte in der Schauburg ein und konnte die Frage:”Steht ihr auf der Gästeliste?” mit einem klaren “Ja!” beantworten. Bier geholt, hingesetzt, kurze Begrüßung von Malte Jansen (Radiomoderator), Vorstellung der Ehrengäste, dann Film ab.

In der 90 minütigen Dokumentation werden drei Fußballschiedsrichter begleitet.

Ein 14 jähriger Nachwuchsschiri wird bei Lehrgang, Prüfung und den ersten Spielen gezeigt, ein 73 jähriger Schweizer mit über vierzig Jahren “Pfeiferfahrung” tingelt mit dem Kamerateam über die Asche-Plätze in Essens Kreisliga und Herbert Fandel pfeift im Dortmunder Westfalenstadion, sitzt auf Lehrgängen, schwitzt in der Reha und feuert den Sohnemann in der E-Jugend auf dem Dorfplatz an. Sowohl der “Job” als Schiri, als auch das (sehr unterschiedliche) Privatleben der Protagonisten wird einfühlsam be- und durchleuchtet.

Alles in Allem kann man von einem gelungenen Einblick in die Schiedsrichterei sprechen, der auch für Nichtschiedsrichter teilweise äußerst amüsant hinter die Kulissen des Metiers blicken lässt. Solltet ihr also fußballinteressiert genug sein und irgendwo in der Nähe die Chance haben diesen preisgekrönte Film von Georg Nonnenmacher und Henning Drechsler in einem Kino zu sehen, spreche ich hiermit meine wärmsten Empfehlungen aus. Ich tippe allerdings auch auf eine Ausstrahlung im Öffentlich-rechtlichen, früher oder später.

Um den eh schon gelungenen Abend abzurunden hatte sich Bremen4 noch etwas Besonderes einfallen lassen und den Bremer Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann, sowie den Ex-Werder-Profi und jetzigen Trainer der 2. Mannschaft von Werder Bremen, Thomas Wolter zu einer Frage und Antwort Runde geladen. Die beiden Herren stellten sich noch über eine Stunde den Fragen des Publikums und setzten der Veranstaltung mit ihrer eloquent-sympathisch-komischen Art das berühmte Sahnehäubchen auf.

Nochmals Danke an Radiobremen4 für einen netten, witzigen und lehrreichen Abend.

Jan 14 2009

Bremer Sixdays

Schon eine kleine, lieb gewonnene Tradition ist mein Besuch des größten Sechstagerennens der Welt zusammen mit meinem Freund und Podcastkollegen Dennis. Dieses Jahr mal wieder mit Freikarten augestattet (Danke Micky) standen wir um halb acht auf der Matte und freuten uns auf großen Radsport.

Ich war am Donnerstag schon mal, auf Einladung einer großen deutschen Telefongesellschaft (also quasi dienstlich), in der Halle, habe es allerdings an dem Abend das erste mal in meinem Leben geschafft, in einer kompletten Sixdays-Nacht nicht einen Radfahrer zu sehen!!! Diese peinliche Panne galt es auszumerzen.

Also schnell mit dem obligatorischen Bier bewaffnet und ab an die Bahn. Wir fahren wirklich wegen der Radfahrer da hin, und daher haben wir auch die meiste Zeit auf der Tribüne gesessen. Ich kann nur immer wieder feststellen, was für eine außergewöhnlich Atmosphäre so ein Sechstagerennen doch hat. Jeder, der noch nie da war, sollte das schleunigst mal machen ;)

Nun ja, sportlich war wieder einiges geboten. Da allerdings ein gewisser Erik Zabel seinen Abschied von der Bahn gefeiert hat war die ganze Veranstaltung etwas zabelesk, so dass es nicht wirklich verwunderte, dass 60 Runden vor Schluss alles auf einen Sieg der lebenden deutschen Doping Radsportlegende hindeutete. Diesen letzten Bremer Sixdays Sieg durfte Zabel dann am Ende auch feiern, allerdings war das ziemlich nebensächlich…

Für uns auf jeden Fall, da 11 Runden vor Schluss nämlich ein für meinen Geschmack etwas zu amtlicher Sturz das Rennen unterbrach. Als nach diesem Bumms dann jeweils einer des zweit- und drittplatzierten Teams ins Krankenhaus musste war der Ausgang schließlich herzlich egal. Uns zumindest, Garderobe, Taxi, Bett waren die abschließenden die Stationen in Rekordzeit. Anyway, bis auf den Sturz wieder ein extrem gelungener Abend mit spannendem Weltklasseradsport.

Jan 12 2009

What a day…

Gestern war ein absolutes Traumwetter und ich muss Euch einfach an den paar eiskalten Werderseeeindrücken (mit dreifach e sieht schon komisch aus, oder?)  teilhaben lassen…

Dez 17 2008

…we´re the kids in America

Pop meets Classic

Der Zufall wollte es so, dass ich gestern kurzfristig zur Nokia night of the proms durfte (Danke Uwe, danke John). Dieses Angebot wollte ich natürlich nicht ausschlagen und so war ich gespannt, wie sich das wohl anhört wenn Pop auf Klassik trifft. To meet kann ja neben treffen auch stoßen, aufeinander stoßen usw. heißen. So war ich bei dem Lineup auch eher auf etwas gefasst, das einem mittelschweren Verkehrsunfall nicht unähnlich ist, aber weit gefehlt! Es war ein sehr unterhaltsamer Abend mit einigen absoluten Glanzlichtern.

Mitwirkende des Abends inclusive (subjektiver) Blitzkritik:

Der Angels in Harlem Gospel Choir und das Orchester Il Novecento unter der Leitung von Robert Groslot waren absolut großartig und haben selbstverständlich mind. 50% zu einem gelungenen Abend beigetragen.

Mr Roboto, Dennis DeYoung war mal Sänger der Gruppe Styx eröffnete die Show stimmgewaltig mit seinem Boat on the River.

10cc waren am Start und echt mal ganz gut.

Tears for Fears, mein Höhepunkt, Super!

Kim Wilde, nach wie vor ne gute Stimme und eine nette Performance. 

Zu Robin Gibb spare ich mir jeden Kommentar und nehme einfach mal an, dass es nicht mein Ding war.

Nicht zu vergessen ein prächtig aufgelegter Gastgeber und Moderator, Uwe Bahn der gekonnt und unterhaltsam durch den Abend führte ;)

 

Mit ebenjenem waren wir nach der Show noch in einer Bar verabredet, so dass noch ein, zwei Schnappschüsse der besonderen Art entstanden sind, die ich Euch, neben den schon obligatorischen (qualitativ miesen) Bühnenfotos, nicht vorenthalten möchte…

Dez 09 2008

Mal eben nach Brasilien…

Ich hatte die Ehre, Pflicht oder Aufgabe jobtechnisch nach Brasilien fliegen zu dürfen, müssen oder sollen!

Die genauen Umstände haben natürlich hier, in meinem privaten Blog, nix zu suchen aber ich wollte wenigstens kurz sagen, dass Rio de Janeiro sehr cool ist und die Wasserfälle von Iguazu sind einfach atemberaubend! Ich hatte das Glück mit einem Hubschrauber über die Fälle fliegen zu können und diese Fotos möchte ich Euch neben einigen Rio-Eindrücken nicht vorenthalten. In Ermangelung meiner richtigen Kamera, musste mal wieder das iPhone herhalten. Das die Qualität der Fotos damit nicht Fotografenstandard erreichen, ist hier ja schon hinlänglich zu beobachten gewesen. Nichts desto trotz “uppe” (alter Schwede, was für ein Anglizismus) ich mal rechts nen Schwung der Fotos.

Viel Spass damit und liebe Grüße,

Olli

Okt 24 2008

“Bands mit Keyboard sind schwul”

Wir waren gestern Abend im Aladin.

Kettcar live

Großartig PUNKT.

Okt 21 2008

Festzelthammer, oder wer ist hot, wer not!

Es gibt Abende, da sollte auf das Wie und das Warum nicht näher eingegangen werden.

Ich berichte einfach neutral, und zwar so wie es war wahrgenommen wurde.

Wie schon gesagt, wieso, weshalb und warum fallen heute aus.

Es begab sich auf dem Freimarkt zu Bremen, dass die Zeitung mit den 4 Buchstaben zur alljährlichen Kultveranstaltung  der guten Laune und des schlechten Geschmacks geladen hatte. Diesmal sogar die richtigen Leute, nämlich uns.

Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und wackelten gestern Abend Richtung Hansezelt. Wir taten wie vorher geheißen, schön Richtung VIP-Bereich und irgendwas von Name und Gästeliste und steht drauf genuschelt. Siehe da, er stand drauf. Das hatte Vor- und Nachteile. Da aber die Vorteile überwogen (Bier und Essen umsonst), übersahen wir die Teils etwas schräge Z-Prominenz und starteten den Versuch uns einen schönen Abend zu machen.

Was soll ich sagen, hat geklappt.

Onkel Jürgen (der Drews nennt sich mittlerweile echt selber so) führte durch das Programm, welches uns emotional von Höhepunkt zu Höhepunkt peitschte. Der Hase schaute mich beim ersten Künstler noch etwas komisch an. Der Becker (keine Ahnung, wie der sich schreibt, das ist der Typ mit dem Hottepferd) tat sein Bestes. Mit unserem Musikgeschmack mischte sich aber dieses Mallorca-Geballer ungefähr so gut wie Öl mit Wasser. Also schnell 5 Bier als Emulgator und siehe da, ging!
Danach jagte ein Höhepunkt den nächsten. Wie auf den Fotos zu erkennen (sofern was zu erkennen ist), war dieser VIP-Bereich verdammt nah dran an den Weltstars.

Ich lasse mal die Fotos sprechen und sage noch mal Danke für die Einladung, und für den unterhaltsamen Abend mit Mama Connor und dem Hasen!

Okt 01 2008

Bei jedem Tor ein Bier…

…war eigentlich der Plan!

Dennis und meine Wenigkeit waren extra mit dem Drahtesel angereist um bei sehr annehmbaren Wetter den Pokalschreck aus dem Villenviertel zu sehen.

Der FC Oberneuland hatte es in die zweite Runde des DFB-Pokals geschafft und wenn schon mal ein Bremer Verein auf Platz 11 am Weserstadion einen Bundesligisten zu Besuch hat, sind wir natürlich dabei.

Die Stimmung war hervorragend und der kühne Plan war für jedes Tor ein Bier zu trinken… Da hatten allerdings sowohl Herr Magath als auch seine Zöglinge vom VFL Wolfsburg was gegen.

Nach einer starken Anfangsviertelstunde in der der FCO durchaus Paroli (gibt´s eigentlich diese ekligen Bonschen noch?) bieten konnte, klingelte es im Viertelstundentakt und bei 5:0 war uns klar, dass wir die Rechnung sowohl ohne den Wirt (Die gastronomische Lage auf Platz 11 war einer nationalen Krisensituation nicht unähnlich), als auch ohne den darauf folgenden Tag im Büro gemacht hatten. Wir waren Vernünftig, schauten uns das Spiel mit dem Bier vom 4. Tor zu Ende an (7:0) und radelten zum Dönermann um unseren Nährstoffhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen.

Ein gelungener Fußballabend, Danke Dennis, Danke Wolfsburg

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Okt 01 2008

Mal eben nach Hamburg zum Stühle rücken!

Für meine Ostwestfälischen Leser muss ich schonmal beim Wort Stühle rücken ansetzen. Gibt´s das eigentlich auf wikipedia? *kurz nachschauen* Nö, hab ich mir fast gedacht, alsooo:

Stühle rücken ist ein Brauch im schönen Norden, dem auch ich schon zum Opfer fallen den auch ich schon erleben dürfte. Freunde und Arbeitskollegen sprechen sich ab, besorgen essen und trinken und fallen in die neue (Achja, das NEU ist entscheidend, man muss frisch umgezogen sein ;) ) Wohnung des Opfers ein. Einer macht natürlich den Lockvogel, damit der Überrumpelte freudig Überraschte auch zuhause ist. Wobei ich mir als Bielefelder gerade vorstelle, wie lustig ein Stühlrücken wäre, wo der Gastgeber gar nicht da ist…

Okay Stühle rücken geklärt, zurück zum Thema.

Unsere liebe Mira zog es unlängst nach Hamburg und wir dachten, komm die Stunde auf die Autobahn, das machen wir doch gern. So ging es dann auch Freitags direkt nach der Arbeit  los, mal eben nach Hamburg.

Mein Navi quatschte was von Stau, ich dachte mir Okay, dafür bist Du da Uschi, fahr drumrum (oder halt umzu, wie man hier sagt). Kurz vor der Autobahn faselt Uschi (mein Navi heißt Uschi, nicht das es hier zu Verwechslungen kommt) was von: “Die Route wird aufgrunde der Verkehrslage…”! Läuft doch! Uschi will auf der Autobahn bleiben, den Gefallen tuen wir Ihr, der Verkehr wird dichter, Uschi wird doch nicht… Und ob! nach 90 Minuten Stop and go endlich die Erlösung: Vollsperrung, Motor aus, Kofferraum auf, Bier und Essen raus, Stühle rücken an auf der A1!!! Öfter mal was Neues.

4 1/2 Stunden später waren wir dann auch in Hamburg, da ich aber am nächsten morgen von Bremen aus nach Bremerhaven wollte, fuhr ich dann 2 Stunden später zurück (btw, es geht auch in 50 Minuten!)

Trotzdem lustiger Abend und für Mira gern geschehen!

 

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Sep 01 2008

Freitags Abends…

…in unserer Straße Stadt!

Dem Artikel von Dennis ist eigentlich nicht mehr so viel hinzuzufügen, außer vielleicht, dass ich noch Fotos von der David-Hasselhoff-Gedächtnis-Gesangseinlage habe!

Ein schöner Freitag abend, der gerne noch öfters wiederholt werden darf.

Danke Olli und Dennis und btw, die Fotos sind ähnlich verwackelt und unscharf wie wir nach dem Rum Bumpers ;-)