Dez 28 2009

Jahresrückblick

In diesem Sinne, allen Freunden und Fremden einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt!

Bleibt gesund und munter!

Rock on,

Olli

Okt 29 2009

Ich muss mit dem prokrastinieren aufhören…

…morgen!

Jetzt mal ohne Flachs, in diesem Blog muss dringend mal wieder was passieren.

Ich versuche mal in den nächsten Tagen aufzuarbeiten, was in der letzten Zeit so nettes passiert ist.

Also, wundert euch nicht wenn hier demnächst Sachen erscheinen, die schon wat älter sind

Den Start macht aber ein ziemlich göttlicher Ghostbuster:

Jul 27 2009

Spielverderber

Gestern Abend hatte ich, Radiobremen4 sei Dank, die Möglichkeit, mir die Schiri-Doku Spielverderber im Programmkino Schauburg anzuschauen. Am Samstag saß ich im Auto und hörte Radio. Bremen4 machte Werbung für den Film und hatte für die Bremen-Premiere die Schauburg komplett gebucht. Karten gab es nur mit Glück und der richtigen Telefonnummer.

Was soll ich sagen, die Telefonnummer ist eh gespeichert und Glück hatte ich auch, aus Versehen…

Pünktlich um acht fand ich mich also mit meiner besseren Hälfte in der Schauburg ein und konnte die Frage:”Steht ihr auf der Gästeliste?” mit einem klaren “Ja!” beantworten. Bier geholt, hingesetzt, kurze Begrüßung von Malte Jansen (Radiomoderator), Vorstellung der Ehrengäste, dann Film ab.

In der 90 minütigen Dokumentation werden drei Fußballschiedsrichter begleitet.

Ein 14 jähriger Nachwuchsschiri wird bei Lehrgang, Prüfung und den ersten Spielen gezeigt, ein 73 jähriger Schweizer mit über vierzig Jahren “Pfeiferfahrung” tingelt mit dem Kamerateam über die Asche-Plätze in Essens Kreisliga und Herbert Fandel pfeift im Dortmunder Westfalenstadion, sitzt auf Lehrgängen, schwitzt in der Reha und feuert den Sohnemann in der E-Jugend auf dem Dorfplatz an. Sowohl der “Job” als Schiri, als auch das (sehr unterschiedliche) Privatleben der Protagonisten wird einfühlsam be- und durchleuchtet.

Alles in Allem kann man von einem gelungenen Einblick in die Schiedsrichterei sprechen, der auch für Nichtschiedsrichter teilweise äußerst amüsant hinter die Kulissen des Metiers blicken lässt. Solltet ihr also fußballinteressiert genug sein und irgendwo in der Nähe die Chance haben diesen preisgekrönte Film von Georg Nonnenmacher und Henning Drechsler in einem Kino zu sehen, spreche ich hiermit meine wärmsten Empfehlungen aus. Ich tippe allerdings auch auf eine Ausstrahlung im Öffentlich-rechtlichen, früher oder später.

Um den eh schon gelungenen Abend abzurunden hatte sich Bremen4 noch etwas Besonderes einfallen lassen und den Bremer Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann, sowie den Ex-Werder-Profi und jetzigen Trainer der 2. Mannschaft von Werder Bremen, Thomas Wolter zu einer Frage und Antwort Runde geladen. Die beiden Herren stellten sich noch über eine Stunde den Fragen des Publikums und setzten der Veranstaltung mit ihrer eloquent-sympathisch-komischen Art das berühmte Sahnehäubchen auf.

Nochmals Danke an Radiobremen4 für einen netten, witzigen und lehrreichen Abend.

Jun 10 2009

Stop! Hammertime…

Mit großem Abstand das coolste, was ich je in Richtung Flashmob gesehen habe!!!

Ganz großes Tennis und ganz großer Song!

Mai 19 2009

Es ist und bleibt ein Dorfverein…

 Achtung Outing: Ich habe mal meine Diplomarbeit zum Thema Identifikationsstrukturen von Fußballfans geschrieben.

Das Arminia es immer wieder schafft ebendiese Identifikation mit dem Verein auf die Probe zu stellen, sind wir ja alle gewohnt. Dieses Mal treiben die Eskapaden der Führungsriege allerdings Blüten, von nie da gewesener, surrealer Form und Farbe, mit deren Entdeckung sich jeder Biologe ewigen Ruhm im Biologenwalhalla sichern könnte.

Ich möchte ja, meinen Verein betreffend, immer alle Entscheidungen wohlwollend sehen. Allerdings wird mein Wohlwollen in der momentanen Phase dermaßen auf die Probe gestellt, dass mein tägliches Leben  (wir wollen mal nicht zu pathetisch werden) meine tägliche Laune von Arminia deutlich zum negativen beeinflusst wird. Versaute Samstage sind eine (leider gewohnte) Sache, dass ich allerdings Dienstags noch mit meinem Herzensverein und den Menschen darin und drumherum hadere, dass ist neu lange nicht da gewesen.

Was fällt bitte einer Vereinsführung ein (Hallo!? Die machen das hauptberuflich!), nach dem 33. Spieltag zu bemerken, dass wir zu wenig Punkte haben. “Die Entscheidung ist gefallen, weil wir zu wenig Punkte haben” (Detlev Dammeier, auf nw-news.de) Das hat selbst meine Mutter schon nach dem 20. Bundesligaspieltag bemerkt. Warum passiert so was immer bei Arminia? Es muss doch gute Gründe haben, warum noch nie ein Bundesligatrainer vor dem letzten Spieltag gefeuert wurde! Wieso werden die eh schon ständig gebeutelten Arminia-Fans immer wieder daran erinnert, dass sie Anhänger eines semi-professionellen Dorfvereins sind?Arminen sind ein leidgeprüftes, aber dennoch witziges Völkchen. Sarkasmus und Ironie gehören zu unseren Muttersprachen. Ein Abstieg ist zwar äußerst ärgerlich, aber das kennen wir und wissen auch, dass es wieder vorkommt. Man kann was ab, wie es so schön westfälisch heißt. Es sollte allerdings hart und ehrlich gearbeitet werden!

Das grenzenlose Unvermögen, mit dem momentan in den letzten Jahren unser Club geführt wird, treibt mir allerdings die Zornesröte ins Gesicht. Fußballanhänger, bzw. -fan zu sein ist eine hochemotionale Angelegenheit und diese Emotionen so kaltschnäuzig mit Füßen zu treten ist unverantwortlich. 

Ich habe bis jetzt nie ein wirkliches Identifikationsproblem mit der Arminia gehabt, seit Samstag Abend muss ich sagen, “Bravo Herr Kentsch!”, nicht nur die Trainerentlassung am vorletzten Spieltag war ein Novum! 

Mir ist vollkommen klar, das ich die Sache hochemotional sehe und ich lasse auch viele andere Meinungen zu. Ich bin trotzdem überzeugt, dass ich mit der Grundaussage dieses Artikels eine Problematik anspreche und eine Meinung vertrete, die ich nicht exklusiv habe. 

Okay, nun habe ich meine private Selbstdarstellungsplattform mal wieder zum eigentlichen Zweck benutzt! Puuh, vorher echt lange nichts verfasst, ich gelobe Besserung. Ich berichte dann nächste Woche von der Bergerschen Rettung und wie toll die Arminia doch ist ;)

Bis dahin muss der Glaube einfach Berger versetzen… (Danke @gibraltarjunge)

Mrz 04 2009

schon wieder youtube

shit, shit, shit, shit, shit…

Ich bessere mich und dieser Blog wird nicht zum Videoblog, aber für alle Guitar Hero Zocker im Bekanntenkreis, und das sind einige ;) , muss das hier einfach sein!

Feb 27 2009

Ryanair

Gerade noch gelesen, dass Ryanair über eine Pipigebühr nachdenkt, da flattert dieses, schon ältere Video in meine Inbox.

Normalerweise verlinke ich keinen Youtube-Kram, aber das ist zu gut!

Bravo Michael O´Leary!!!

Feb 26 2009

Ein Quell immer wiederkehrender Freude…

Zugegeben etwas schmalzig die Überschrift, trotzdem die Wahrheit.

Ich bin ein großer Freund von gut gemachten Bildergalerien im Internet. Solche Picdumps, wie sie neu-internettisch genannt werden sind Zusammenstellungen der (vermeintlich) lustigsten Fundstücke im Internet. Unzählige dieser Dumps kann man mittlerweile mit wenigen Google-Suchanfragen im Netz finden, einer sticht aber schön regelmäßig heraus und das schon seit Jahren.

Break.com ist eine (amerikanische) Fun-Seite im Netz, die hauptsächlich lustige Videoclips bringt, bzw. das, was die Autoren so lustig finden. Die Auswahl ist teilweise etwas seltsam und auch sonst ist die Seite eher was für große Jungs (früher war break mal big-boys.com ;) ), aber die Picture Galleries schießen regelmäßig den Vogel ab. Meiner Meinung nach, mit das beste im Netz, was es an lustigen Bildern gibt und daher hier mal einen Tip von mir wert.

Direkt zu den Bildergallerien geht´s hier lang.

Feb 05 2009

Freund Bier und wir

Heyho,

länger nix von mir hören lassen, allerdings war die letzten Tage auch, außer viel Büro, nichts wirklich Aufregendes.

Abgesehen vom grandiosen 2:1 der blauen Götter im Weserstadion. Das war allerdings so aufregend, dass ich komplett vergessen habe Fotos zu machen :(

Der eigentliche Grund dieses Artikels soll aber ein Anderer sein.

Wie viele von euch wissen, habe ich mit meinem Kumpel Dennis noch ein weiteres neumediales Projekt. Unser Podcast mit Freund Bier lag ja längere Zeit im Wachkoma, aber zur Zeit sind wir wieder brav und fleißig, sodass wieder relativ regelmäßig neue Folgen unseres charmant irrelevanten Geschwätzes online gehen. Wer also Zeit und Lust hat zu hören was uns so beschäftigt, schaut direkt auf der Seite vorbei oder abonniert uns elegant direkt per iTunes.

Jan 14 2009

Bremer Sixdays

Schon eine kleine, lieb gewonnene Tradition ist mein Besuch des größten Sechstagerennens der Welt zusammen mit meinem Freund und Podcastkollegen Dennis. Dieses Jahr mal wieder mit Freikarten augestattet (Danke Micky) standen wir um halb acht auf der Matte und freuten uns auf großen Radsport.

Ich war am Donnerstag schon mal, auf Einladung einer großen deutschen Telefongesellschaft (also quasi dienstlich), in der Halle, habe es allerdings an dem Abend das erste mal in meinem Leben geschafft, in einer kompletten Sixdays-Nacht nicht einen Radfahrer zu sehen!!! Diese peinliche Panne galt es auszumerzen.

Also schnell mit dem obligatorischen Bier bewaffnet und ab an die Bahn. Wir fahren wirklich wegen der Radfahrer da hin, und daher haben wir auch die meiste Zeit auf der Tribüne gesessen. Ich kann nur immer wieder feststellen, was für eine außergewöhnlich Atmosphäre so ein Sechstagerennen doch hat. Jeder, der noch nie da war, sollte das schleunigst mal machen ;)

Nun ja, sportlich war wieder einiges geboten. Da allerdings ein gewisser Erik Zabel seinen Abschied von der Bahn gefeiert hat war die ganze Veranstaltung etwas zabelesk, so dass es nicht wirklich verwunderte, dass 60 Runden vor Schluss alles auf einen Sieg der lebenden deutschen Doping Radsportlegende hindeutete. Diesen letzten Bremer Sixdays Sieg durfte Zabel dann am Ende auch feiern, allerdings war das ziemlich nebensächlich…

Für uns auf jeden Fall, da 11 Runden vor Schluss nämlich ein für meinen Geschmack etwas zu amtlicher Sturz das Rennen unterbrach. Als nach diesem Bumms dann jeweils einer des zweit- und drittplatzierten Teams ins Krankenhaus musste war der Ausgang schließlich herzlich egal. Uns zumindest, Garderobe, Taxi, Bett waren die abschließenden die Stationen in Rekordzeit. Anyway, bis auf den Sturz wieder ein extrem gelungener Abend mit spannendem Weltklasseradsport.